Haben Sie Interesse am Kauf eines Cuys? Dann beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Cuys sind KEIN Kinderspielzeug oder Kuscheltiere! Sie sind Beobachtungstiere, die anfassen und hochnehmen nicht mögen. Sie sind für Kinder ungeeignet.

Ich gebe meine Tiere NICHT in Einzelhaltung ab.
Kaninchen sind kein Ersatz für fehlende Meerschweinchenkameraden!

Jungtiere im Alter von bis zu 16 Wochen werden nur MIT oder ZU einem erwachsenen gleichgeschlechtlichem oder kastrierten Erzieherschweinchen abgegeben.

Die Gehegegröße muss für zwei Böcke oder bis zu vier Damen mindestens 2qm AUF EINER EBENE betragen. Bei einer Belegung mit mehr Tieren kommt für jeden weiteren Bock 1 qm hinzu, für jedes weitere Mädchen 0,5 qm. Zudem muss eine ebenerdige „Sprintstrecke“ von 2m am Stück vorhanden sein. Dieser Platz muss dauerhaft zur Verfügung stehen – also nicht nur nachts oder nur tagsüber. Im Handel erhältliche Kaninchenställe, Plastikwannenkäfige etc. sind in aller Regel UNGEEIGNET. Bitte informieren Sie sich vorher über eine artgerechte Haltung, beispielsweise bei https://meerschweinchenwiese.de/haltung

Für ganzjährige Außenhaltung sind mindestens VIER Tiere notwendig und ein isoliertes, rundum (auch von unten) gegen Wildtiere und Ratten gesichertes Schutzhaus ausreichender Größe.

Cuys benötigen tägliche Frischfuttergaben in einer Menge von mindestens 20% ihres Körpergewichtes sowie unbegrenzte Mengen an Heu. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über die artgerechte Ernährung von Meerschweinchen, beispielsweise bei https://meerschweinchenwiese.de/ernaehrung

Cuys können mit normalen Meerschweinchen zusammen gehalten werden, potente Cuyböcke aber keinesfalls zu kleinen normalen Meerschweinchendamen gesetzt werden.

Ich verkaufe meine Böcke unkastriert, weil die Interessenten nicht bereit sind, die Kastrationskosten von mindestens 120€ zu bezahlen und die angefragten Tierärzte ringsum zudem keine Frühkastrationen anbieten. Wenn Sie einen Kastraten benötigen, empfehle ich die Notstationen und Tierheime der Umgebung, welche Kastraten erheblich günstiger abgeben.

Ich gebe keine Pärchen an Personen ab, die nicht vorhaben zu züchten und auch nicht an solche, die zwar vorhanden, zu züchten, dafür aber nicht die Voraussetzungen mitbringen.

Die Abgabe erfolgt ab einem Alter von 4 Wochen.

Zur Abholung bitte Transportkäfig mitbringen.

Cuyböcke können, wenn sie zu Damen wollen, durchaus 60cm hohe Trenner überwinden.

Die Lebenserwartung von Cuys gilt als etwas kürzer als die von Meerschweinchen. Die Tiere aus meiner Zucht werden zumeist 4-5 Jahre alt.

Wenn Sie sich erstmals Tiere zulegen, prüfen Sie bitte vorher, ob Familienangehörige allergisch auf Tierhaare sind, genügend Zeit und Geld (auch für teure tierärztliche Behandlungen) vorhanden ist, gesichert ist, wer das „Ferien-Sitting“ übernehmen wird und was ihr womöglich bereits vorhandener Hund von den neuen Mitbewohnern halten könnte (mit denen er plötzlich sein Gartenrevier teilen soll).

Ausführliche Infos zur Ausstattung finden Sie hier.
Hier der Infozettel des MFD zu Cuys.
Hier ein Infozettel des MFD zur Haltung allgemein (bezieht sich auf Meerschweinchen)

Cuys mit der Zeichnung California kommen einfarbig auf die Welt und entwickeln ihre prägnante Zweifarbigkeit oft erst im Alter von zwei Monaten. Käufer, die „sicher“ ein California erwerben möchten, sollten deshalb ältere Jungtiere wählen, welche bereits umgefärbt haben.

Alle mir bekannten Tierversandunternehmen haben ihre Tätigkeit eingestellt. Ein Versand ist deshalb derzeit nicht möglich, sofern Sie als Interessent da keine Transportlösung finden. Allerdings fahre ich regelmäßig Richtung Thüringen und bisweilen Richtung Oldenburg und kann dann Tiere übergeben.

Ich züchte ausschließlich Cuys=Riesenmeerschweinchen. Neben solchen, die aus meiner regulären Zucht stammen und reinerbig (!) Glatthaar und frei von Pink Eyes-Trägerschaft sind, stehen vereinzelt auch Tiere aus genetischen Testungsverpaarungen zur Abgabe. Diese sind durch die Angabe ihrer mir bekannten Trägereigenschaften gekennzeichnet. Züchterisch strebe ich mittelfristig Schwarz-Weiß-Agouti mit und ohne Californiazeichnung an, derzeit purzeln aber auch noch weiße, cremefarbige und „schwarze“ (=Sepia) Tiere.

Ich setze zumeist nur zweimal jährlich Verpaarungen. Die Würfe purzeln deshalb jedes Jahr November/Dezember sowie Mai/Juni. Etwa einen Monat später können dann die ersten Jungtiere ausziehen.

Gewichtsentwicklung: Das Geburtsgewicht hängt primär von der Wurfgröße ab, das spätere Endgewicht hingegen (abgesehen von Umweltbedingungen/Ernährungszusammensetzung) eher von der Größe der Elterntiere. Ich nehme bei Tieren im Alter von drei Wochen und dann nochmals im Alter mit acht Wochen eine Gewichtsbeurteilung vor. Bei Zuchtabsicht würde ich raten, zuchtgeeignete Tiere zu wählen. Die Raster basieren im Wesentlichen auf den von INIA (Instituto Nacional de Innovación Agraria) veröffentlichten Durchschnitts- und Empfehlungswerten von und für peruanische/n Cuyzuchten sowie aller bislang erfassten Gewichtsverläufen in meiner Zucht. Bei dem Erwerb jüngerer Tiere gebe ich gern Auskunft über das erreichte Gewicht der Elterntiere und gebe meine (unverbindliche!) Endgewichtsprognose für das einzelne Tier. Es gibt keine „4-kg-Tiere“ in Deutschland. Ich behaupte sogar, es gibt sie auch nicht in Südamerika. Das Erwachsenengewicht von männlichen potenten Cuy wird in offiziellen südamerikanischen Quellen mit 2–2,5 kg angegeben. Sehr viel schwerer können auch die Böcke in Deutschland nicht werden. Siehe hierzu auch den Wikipediaartikel zu Cuys.

Die Schutzgebühr ist abhängig von Geschlecht, Rasse, Alter und Größe der Tiere:
Liebhaberböcke (zuchtungeeignet) 30€; sofern mit Californiazeichnung +20€.

Zuchtböcke 40€; sofern mit Californiazeichnung +20€.
Liebhaberdamen (zuchtungeeignet) 50€; sofern mit Californiazeichnung +20€.

Zuchtsauen 60€; sofern mit Californiazeichnung +20€.
Bei Abnahme mehrerer Tiere ab dem zweiten Exemplar Nachlass von jeweils -10€.
-> Privatverkauf, keine gewerbliche Zucht, keine Gewährleistung, kein Umtausch oder Garantie! <-

Vollständige Stammbäume stelle ich nur für zuchtgeeignete Tiere aus und nur bei Abnahme durch seriöse Züchter. Das sind solche, die eine Mitgliedschaft in einem Züchterverband nachweisen können oder zumindest über eine offizielle Homepage ihrer Zucht verfügen. Die übrigen erhalten lediglich einen Abstammungsnachweis, der Auskunft über das Geburtsdatum, die Elterntiere und meine Kontaktdaten für Rückfragen enthält.

Ich gebe meine Tiere ohne Schutzvertrag ab, weil diese reine Augenwischerei, da juristisch nicht durchsetzbar, sind.

!WICHTIG!
Die Zucht von Meerschweinchen bedarf einiges an Know-How sowie Platz, Zeit und Geld.
Wer sich ernsthaft mit verantwortungsvoller Meerschweinchenzucht befassen möchte, kann sich gerne melden. Allen übrigen kann ich nur davon abraten. Die Unkosten sind erheblich höher als die Einnahmen. Pro vorhandenem Tier macht man 10-15€ Verlust je Monat; bei einem Zuchtumfang von 40 Tieren sind das 400€-600€ monatlicher Verlust. Wird eines ernsthaft krank oder braucht einen Kaiserschnitt, können es auch 800-1000€ Verlust im Monat werden. Bitte macht euch vorher schlau über Schimmel Letal Whites, Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen, Flaschenernährung, Geschlechtsbestimmung bei Jungtieren, sofortige erneute Fruchtbarkeit der Mütter nach Entbindung, Trennungsalter, Mindestalter bei Erstverpaarung, Maximalalter und Maximalwurfpausen bei den Damen. Wenn ihr nicht nur sinnlos vermehren möchtet, sondern ernsthaft züchten, sind zudem umfassende Kenntnisse über Rasse- und Farbgenetik notwendig sowie die Erstellung und Pflege von Stammbäumen. Sprecht eure Pläne bitte VORHER mit eurem Ehepartner/Lebensgefährten ab. Das ist nicht nur ein teures, sondern auch ein sehr zeit- und platzintensives Hobby mit dem Potential zu Auseinandersetzungen. Man kann nahezu sicher sein, dass man nicht alle Jungtiere innerhalb von wenigen Wochen verkauft bekommt. Manche Tiere finden womöglich gar keinen Käufer. In Folge müssen z.B. separate Ställe für eine Jungbockgruppe vorrätig gehalten werden. Gerade letzteres machen sich „Och, wir möchten bloß einmal einen Wurf haben“-Kandidaten vorher zumeist nicht klar. Die sitzen dann „plötzlich“ auf einem Rudel Jungtiere, die sie, da keinerlei Stammbäume existieren, allenfalls niederpreisig an „Nachbarn“ loswerden können und dafür auch nur drei bis maximal Wochen Zeit haben, weil dann die Jungböcke von ihren Müttern getrennt untergebracht werden müssten, aber gar kein zweiter Stall vorhanden ist. Naiv und blauäugig wussten sie auch nicht, dass Damen direkt nach ihrem Wurf nachgedeckt werden können und hatten den Bock aus Bequemlichkeit bei ihr gelassen, kurzum: Der zweite Wurf ist bereits im Anmarsch! Für solche „Aktionen“ haben seriöse Züchter keinerlei Verständnis.